Boxer von der kluskapelle

 
 

 

 

       

 

Dies und Das

Warum der Boxer mein Hund ist:

Weil er kurzhaarig, glatt, weder zu groß noch zu klein ist,weil er körperlich derb, charakterlich fein ist, weil er intelligent und originell ist, weil er folgsam, kein Freund von Gezänk und Gebell ist.

Auch kein Spielzeug der Halbwelt, kein modischer Putz ist,sondern immer ein achtungsgebietender Schutz ist.

Weil er unbestechlich, voll Kraft und voll Mut ist,aber zu Kindern behutsam und gut ist.

Weil er dankbar und treu bis zur letzten Stund ist.

Genügt das als Antwort, warum er mein Hund ist?

 

Wahre Boxer-Liebe

Nicht immer ist es Liebe auf den ersten Blick, doch einmal verfallen gibt's kein zurück . Das aber können nur Menschen versteh'n, die mit einem Boxer als Freund durchs Leben geh'n. Denn wer mit einem Boxer in Freundschaft verbunden hat ein Stück vom Glück gefunden.

Sein Wesen großzügig und edel ist, ganz ohne Tücke und Hinterlist. Mutig ist er stolz und schön treu wird er Dir stets zur Seite steh'n. Auch sonst wird er Dir viel Freude machen, kein Tag mit ihm ist ohne Lachen. Weil oft sein Talent als Clown durchblitzt und ihm dann der Schalk im Nacken sitzt.

Unermüdlich im Spiel und Stöckchen tragen und natürlich beim Katzen jagen. Was auch noch zu erwähnen wär', der Boxer ist ein wahrer Schmusebär. So kräftig und stolz er nach außen wirkt, sich innen ein zartes Seelchen verbirgt. Er braucht Zuspruch wie das täglich Brot, weil er sonst wahrlich zu verkümmern droht.

Also liebt Eure Boxer! Dann ist's recht. Und ein Plätzchen auf dem Sofa wär' auch nicht schlecht...

Begrüßt er die Menschen, die er liebt, er sich völlig aus dem Häuschen gibt. Sehenswert sein Freudentanz, ein Hula-Hoop von Kopf bis Schwanz!

Unvergleichlich sein Gesicht, das ganze Bände zu Dir spricht. Seine Mimik - ein Phänomen, er kann sogar lachen! Ich hab's oft geseh'n.

So mancher wird nun eifrig nicken und in Richtung seines Boxers blicken. Und denken: genau aus diesem Grund, ist er in Wahrheit gar kein Hund. Sondern - und für die Erkenntnis ist es nie zu spät, einfach ein Mensch - nur in Fell genäht.

 

Mein Boxer

Ich bat um Stärke, um ihn perfekt zu erziehen, aber ich wurde schwach und verwöhnte ihn mit Häppchen.

Ich wollte einen Hund der gehorcht, so dass ich stolz sein konnte, aber ich bekam einen dickköpfigen, der mich manchmal blamierte.

Ich wollte Gehorsam, um überlegen zu sein. Ich bekam einen Clown, der mich zum Lachen brachte.

Ich hoffte auf einen Begleiter gegen meine Einsamkeit. Ich bekam den besten Freund, der mir all seine Liebe gab.

Ich bekam nichts, was ich wollte, aber alles, was ich brauchte...

meinen geliebten Boxer!

 

Die 10 Boxergebote

1. Wenn ich es mag, gehört es mir.

2. Wenn ich es im Maul habe, gehört es mir.

3. Wenn ich es Dir wegnehmen kann, gehört es mir.

4. Wenn ich es zuvor hatte, gehört es mir.

5. Wenn es mir ist, kann es niemals Dein sein.

6. Wenn ich etwas zerstückle, gehören alle Stück mir.

7. Wenn es aussieht wie mein, dann ist es mein.

8. Wenn Du mit etwas spielst und es dann ablegst, wird es automatisch mein.

9.Wenn ich es zuerst sah, dann ist es sowieso mein.

10. Wenn es kaputt ist, gehört es Dir.

 

 

Entschuldigung!

 Liebe Mitmenschen, die ihr keine Hunde habt und (ich betone und) diese auch nicht leiden  könnt!

 Ihr habt ja so Recht!  Was sind wir Hundebesitzer nur für ein schreckliches Volk? Und zwar alle. Egal, ob Dackelbesitzer, Kampfhund,- Mischlings, Doggen- oder Mopsbesitzer.  Wir sind alle schlechte Menschen und schlechte Menschen haben keine guten Hunde.  Und ja: unsere Hunde haben Zähne, also sind sie böse!  Es tut mir so leid! Ich möchte mich entschuldigen und euch mitteilen, dass ich aus meinen  Fehlern gelernt habe:

 1.Ich werde mich nie wieder auf einem öffentlichen Waldweg aufhalten, wenn ihr, liebe  Fahrradfahrer, diesen benutzen möchten.  Dabei finde ich es völlig in Ordnung, wenn ihr nicht klingeln, nicht bremsen, geschweige denn  eine kleine Kurve um mich  und meinen Hund herum fahren wollt. Der Wald gehört Euch! 

 2. Ich werde nie wieder einem schlecht gelaunten Rentner widersprechen, der mich  mit übelsten Schimpfworten belegt, weil ich einen Hund habe (der an der Leine  neben mir läuft und den Rentner nicht mal angeatmet hat!). Rentner dürfen das.  Rentner müssen auch nicht grüßen, schon gar keine Hundebesitzer. 

 3. Ich finde es völlig in Ordnung, wenn im Sommer Heerscharen von Menschen in die  Naherholungswälder einfallen und dort ungehemmt ihre Notdurft verrichten.  Menschen dürfen das. Ich erkläre meinem Hund, dass es unfein ist, menschliche  Hinterlassenschaften in der Nähe des Wegesrandes aufzuspüren. Menschen finden  das ekelig! Nur Hundebesitzer müssen Kot-Tüten bei sich tragen. 

 4. Liebe Mütter! Natürlich dürft ihr Euren Kindern im Wald die Windeln wechseln. Das  ist ja auch völlig legal. Bei all den mütterlichen Pflichten ist es wirklich auch zuviel  verlangt, die Windeln in die nächste Mülltonne zu werfen. Werft sie ruhig in die  Büsche. Dann frisst mein Hund eben heute mal frisches Baby-Häufchen. Das bringt  Abwechslung auf den Speiseplan! 

 5. Liebe Mitmenschen, die ihr so romantisch in freier Natur grillt. Ist er nicht herrlich,  unser Rhein? Man kann sich an seinen Ufern so wunderbar erholen. Natürlich ist man danach viel zu müde, um seinen Müll wieder mitzunehmen. Das ist ja völlig  verständlich! Nicht wahr, liebes Ordnungsamt? Da kneift man gerne mal ein Auge zu.

 Mein Hund, der dankenswerter Weise ja am Rhein ohne Leine laufen darf (Danke,  Danke! Danke!) kann sich nie entscheiden, ob er zuerst in eine zertrümmerte  Bierflasche treten oder an Euren Grillresten ersticken soll! 

 6. Liebe Jogger, natürlich habt ihr Recht. Im Wald muss man nie mit  unvorhersehbaren Dingen rechnen. Im Wald dürfen weder Kinder, langsame ältere Menschen, noch Hunde Euren Weg kreuzen und euch nötigen, euer Tempo zu drosseln oder einen kleinen Ausfallschritt zu machen. Der Wald gehört Euch! Wir  Hundebesitzer können unseren Hund ja auch einfach auf einem Laufband im  Wohnzimmer Bewegung verschaffen! 

 7. Ich erwarte nie wieder, dass man höflich Danke sagt, wenn ich meinen Hund am  Wegesrand ins Platz lege, damit eine Riesengruppe laut klappernder Nordic Walker ungestört ihres Weges ziehen kann. Nordic Walker müssen nicht Danke sagen.

 Niemand muss Danke zu mir sagen. Ich bin ein Hundebesitzer!

 Liebe Mitmenschen, ich habe meinen Hund ausgebildet und ihm Gehorsam  beigebracht, damit er im Wald nicht atmet, wenn sich uns ein Nicht-Hunde- Mögenden-Mensch nähert.

 Ich habe meinem Hund beigebracht, liegen zu bleiben, wenn eine ängstliche Person sich uns nähert, damit wir anschließend beschimpft werden.

 Ich nehme gerne Rücksicht auf meine Mitmenschen, ohne ähnliches zurück zu erwarten!

 Und noch eins: Liebe wohlwollende Rentner und Hunde-Mögende Mitmenschen! Ich  weiß, dass es Euch gibt. Vereinzelt habe ich Euch auch schon getroffen. Gerne  würde ich mich öfter mit euch unterhalten und mein Hund mag es, wenn ihr ihn  streichelt. Leider sind wir immer auf der Flucht! Nehmt es uns nicht übel, wenn wir uns andauernd hinter irgendwelchen Büschen verstecken. Verratet uns nicht! Wir sind illegale Waldbesucher!

 Danke!

 Aus den Weiten des Internets.

 Mit freundlicher Genehmigung von:

 www.tinagrashoff.com